ezra – Ausstellung kommt nach Jena

Ab dem 07. September gastiert die Ausstellung der Mobilen Beratung für Opfer rassistischer, antisemitischer und rechter Gewalt in Thüringen für 14 Tage im Haus auf der Mauer. Die Dokumentation basiert auf 15 Fälle aus dem Freistaat, möchte sensiblisieren und zeigt die Alltaglichkeit derartiger Übergriffe. Für die Betroffenen bedeuten diese tiefe Einschnitte in ihr vertrautes Leben. Es entstehen „subjektive Angsträume“, die sowohl individuell erlebt werden, sich teilweise aber auch für ganze Gruppen zu einen permanenten Szenario der Bedrohung herausbilden. Die Ausstellung bietet Einblicke in diese Angsträume und zeigt wie diese entstehen können. Zur Ausstellung werden wir ein vielseitiges Rahmenprogramm anbieten: neben einer Lesung, einem Film, einem Zivilcourage-Impulstraining sowie einer PädagogInnen-Fortblidung, wird viel Raum geboten über das Thema und eigene Erfahrungen ins Gespräch zu kommen. Alle Termine gibts auf unserer Termine-Plattform