Einsendefrist Charlotte-Figulla Preis verlängert

Aufgrund der aktuellen Situation rund um die Corona Pandemie haben wir uns dazu entschieden die Einsendefrist für den Charlotte-Figulla Preis zu verlängern, um so den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben ihre Projekte zu Ende zu bringen, wenn die Schulen wieder normal geöffnet haben und am Preis teilzunehmen.

Wenn ihr schon geplant habt etwas für den Preis einzureichen freuen wir uns über eine kurze Rückmeldung dazu.

Aktuelle Erreichbarkeit

Auch an uns geht die aktuelle Situation um die Corona-Pandemie nicht spurlos vorüber. Wir arbeiten bis zum 19.04. im Home Office. Momentan sind wir am Besten per Mail unter: buero@kokont-jena.de erreichbar. Wenn ihr uns eine Telefonnummer da lasst rufen wir schnellstmöglich zurück. Aber auch telefonisch sind wir dank Rufumleitung weiter unter: 03641/236606 erreichbar.

Trotzdem freuen wir uns natürlich auch weiterhin über Einsendungen für den Jenaer Preis für Zivilcourage und den Charlotte-Figulla Preis! Schreibt uns dafür bitte eine kurze Mail oder ruft uns an, wenn ihr Einsendungen in den Briefkasten steckt oder oder etwas abgeben wollte.

Über die weitere Entwicklung halten wir euch auf dem Laufenden.

Und sonst: Bleibt gesund und seid solidarisch!

Offener Brief: In Not geratenen Menschen jetzt helfen!

Ein breites Bündnis aus Politik und Zivilgesellschaft in Jena hat gemeinsam einen offenen Brief verfasst und unterzeichnet. Er richtet sich an Politik auf Kommunal-, Landes- sowie Bundespolitik und setzt sich für die zusätzliche Aufnahme von geflüchteten Menschen in Jena ein. Auch der Sprecher des Beraterkreises des Runden Tisches für Demokratie, Sebastian Neuß, gehört zu den Erstunterzeichnenden. Hier der Wortlaut des Schreibens:

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche,

sehr geehrte Mitglieder des Stadtrates,

sehr geehrte Landtagsabgeordnete,

sehr geehrte Bundestagsabgeordnete,

auch in Jena erreichen uns die Nachrichten von den katastrophalen Bedingungen für geflüchtete Menschen in den Lagern Griechenlands. Die EU-Staaten müssen sofort humanitäre Hilfe leisten und dürfen Griechenland nicht länger allein lassen. Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, schnell zu helfen und das Elend nicht länger hinzunehmen. Dazu sind wir auch in Jena bereit. Bereits im August 2018 hat der Stadtrat sich zu „Offenheit und Humanität gegenüber in Not geratenen Menschen“ […]

Presseartikel zur Auslobung des 19. Jenaer Preis für Zivilcourage

Vorschläge für den 19. Jenaer Preis für Zivilcourage gesucht!

Wen würden SIE auszeichnen?

Zivilcourage ist immer und überall gefordert. Jede und jeder kann in die Situation kommen, seine Courage zeigen zu müssen. Welche Person, welche Situation fällt Ihnen dazu aus dem letzten Jahr (2019) ein?
Ab sofort sind die Menschen der Stadt aufgerufen, sich selbst Gedanken zum Thema zu machen und Vorschläge zu Personen einzureichen.
Der „Jenaer Preis für Zivilcourage“ ist ab sofort zum 19. Mal ausgelobt!

Mit diesem Preis werden in Jena einmal im Jahr Menschen geehrt, die zivilcouragiert gehandelt haben und von den Jenaerinnen und Jenaern vorgeschlagen wurden.
Der Preis ist seit 2002 eine feste Konstante in Jena, aber es geht hierbei um mehr als eine Auszeichnung. Der Preis soll das Thema Zivilcourage immer wieder in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit rücken, zum Nachdenken animieren, aber auch anregen, das eigene Handeln zu reflektieren.
Zivilcourage, als Grundlage sozialer, menschenrechtsorientierter, offener Gesellschaften ist als gelebte […]

1. Runder Tisch für Demokratie 2020

Der Runde Tisch für Demokratie trifft sich zu seiner ersten Sitzung 2020 am Montag, dem 24. Februar ab 17:00 Uhr im Plenarsaal des historischen Rathauses.

Die Tagesordnung und Einladung des 1. Runden Tisches für Demokratie 2020 wird rechtzeitig vor der Sitzung hier veröffentlicht oder per E-Mail versandt. Melden sie sich dafür zu unserem Newsletter an.

Der Jenaer Runde Tisch für Demokratie ist das Plenum von Vertretern gesellschaftlicher und kommunaler Einrichtungen mit dem gemeinsamen Ziel, das Stadtprogramm umzusetzen: Vereine und Verbände, Betriebe und Institutionen, Ortschaftsräte und Stadtrat, politische Parteien, Stadtverwaltung, Gewerkschaften und Kirchen, Universität, Fachhochschule und Schulen, Aktionsbündnisse und Initiativen. Dieses Gremium ermöglicht die Verständigung zwischen Zivilgesellschaft und kommunaler Verwaltung. Zu einzelnen Themen werden Gäste dazugebeten. Der Runde Tisch trifft sich mindestens dreimal im Jahr.

Der Runde Tisch ist offen für alle interessierten Jenaer*innen mit folgender Ausnahme: Personen, die antidemokratischen und rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind […]

Frei(t)raum – Charlotte-Figulla-Preises 2020

Die Auslobung des Charlotte-Figulla-Preises 2020 unter dem Motto „Frei(t)raum“ ist gestartet. Einsendungen nehmen wir bis zum 27.03.2020 an. Die Kindersprachbrücke Jena e.V., das Collegium Europaeum Jenense und KoKont Jena wünschen euch viel Erfolg!

Frei(t)traum?!

Enge und Engstirnigkeit in der Schule, zuhause, bei Betreuer*innen im Jugendclub und manchmal auch bei Freund*innen? Kennst du das?
Wo findest du deinen Raum ohne dich eingeengt zu fühlen?
Und wie gehen wir mit Räumen um, in denen Rassismus und Antisemitismus
offen geäußert werden?
Immer häufiger fragen Jugendliche nach freien Räumen, in denen sie die Möglichkeit haben, ihre Freizeit zu verbringen und eigene Ideen zu verwirklichen. Doch was sind das für Räume, wie können diese aussehen und wie würdet ihr sie gern gestalten? Was bedeutet überhaupt ein „Freiraum“ für dich?

Oftmals gibt es wenig Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, sich an Prozessen der Themensetzung und Gestaltung im öffentlichen Raum zu beteiligen und eigene Interessen und […]

Tage der Vielfalt in neuem Look

Alles neu macht der Frühling – Daher haben wir die bewährte Veranstaltungsplattform www.vielfalt-jena.de grundlegend technisch überarbeitet, ihren Kern aber beibehalten. Schauen sie also gleich mal vorbei!

Die Seite „Tage der Vielfalt“ ist seit 2010 fester Bestandteil des Jenaer Stadtprogramms gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Intoleranz. Sie soll die Angebote der vielfältigen Jenaer Akteur*innen in den Themenfeldern bündeln und gegenseitige Bezüge ermöglichen, um so ihre Sichtbarkeit zu steigern.

Mit den neuen Features ist es jetzt noch einfacher möglich ihre Veranstaltung ansprechend zu bewerben. Registrieren sie sich jetzt unter: vielfalt-jena.de/register/

Bei Fragen und für Hilfestellung kontaktieren sie uns einfach.

Ihr KoKont-Team

Aktualisierung des Jenaer Stadtprogramms – Eine Einladung

Bei seiner Sitzung am 20.08.2018 hat der Runde Tisch für Demokratie Jena estmals darüber diskutiert, das Jenaer Stadtprogramm gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Intoleranz zu aktualisieren und den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen gemäß anzupassen. In der Sitzung vom 05.11.2018 wurde die Aktualisierung beschlossen und der Entschluss gefasst erneut, wie 2008,  eine Redaktionsgruppe einzusetzen.

Das Stadtprogramm wurde Anfang 2001 von VertreterInnen aus Politik, Wissenschaft, Kirche und Gesellschaft am Runden Tisch für Demokratie verabschiedet und ist als Reaktion auf eine organisierte und gewalttätig auftretende extrem rechte Szene der 1990er Jahre in Jena zu verstehen. Es sollte die Sensibilität gegen über extrem rechter Ideologie steigern, Verständigung innerhalb und letztlich ein gemeinsames Agieren der Zivilgesellschaft gegen Rechtsextremismus ermöglichen. Der Runde Tisch war von Beginn an als Austauschort fest im Stadtprogramm verankert und sollte die Vernetzung zwischen Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft in der Stadt […]

KoKont unterstützt Standpunktpapier der Redaktion der jüdischen Zeitschrift „Jalta“

Am 26.09.18 veröffentlichte die Wochenzeitung „Die Zeit“ ein Standpunktpapier der Redaktion der Zeitung „Jalta – Positionen der jüdischer Gegenwart“. Darin beziehen die beteiligten Redakteur*innen Micha Brumlik, Marina Chernivsky, Max Czollek, Hannah Peaceman, Anna Schapiro und Lea Wohl von Haselberg Stellung zur Gründung der Gruppe „Juden in der AfD“ (JAfD). Darin heißt es unter anderem: „wir erachten eine solche Parteinahme als große Gefahr für unsere Sicherheit, für jüdisches und damit untrennbar verbunden für migrantisches Leben in Deutschland. Wir erachten es als Gefahr für die Demokratie.“

Dem Standpunktpapier schlossen sich mehrere Hundert Unterstützer*innen an, um damit auf die demokratie- und menschenfeindlichen Tendenzen und die Zunahme antisemitischer Einstellungen in der deutschen Gesellschaft aufmerksam zu machen, die auch durch extrem rechte und rechtspopulistische Parteien mit vorangetrieben werden. Auch die KoKont unterzeichnete den Aufruf, den sie hier im Original finden.

Wenn auch Sie den Aufruf unterstützen wollen, können Sie eine Mail an jalta@neofelis-verlag.de senden.