Rassistischer Hetze entgegentreten — Flüchtlinge schützen!

Jena unterstützt erneut Eisenberg gegen ThüGIDA
Schon vor Wochen kündigten Neonazis und Rassisten ein „Fanal für Eisenberg“ am Montag, den 17. August an. Unter ThüGIDA wird an diesem Tag zu mehreren Aufmärschen in verschiedenen Orten Thüringens mobilisiert. Die Anmeldung für den 17. August, den Todestag von Rudolf Heß, ist gewiss kein Zufall. So marschierte bereits in diesem Jahr eine ThüGIDA-Demonstration, angemeldet von den gleichen Personen, am Tag des Geburtstages von Adolf Hitler durch Eisenberg. Ihr Ziel war es damals, bis vor die Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge zu ziehen. Gegenproteste verhinderten dies und zwangen die Nazis zu einer verkürzten Route. Bundesweit gibt es mittlerweile täglich neue Meldungen über Proteste gegen Unterkünfte von Geflüchteten und gewalttätige Angriffe gegen Einrichtungen, Asylsuchende und deren Unterstützer. Durch gezielte rassistische Aktivitäten und Mobilisierung, teilweise unter dem Deckmantel sogenannter „Bürgerinitiativen“, hat sich die Stimmung in den vergangenen Monaten auch in Eisenberg verschärft.
Wenn am Montag ThüGIDA erneut im nahegelegenen Eisenberg aufmarschieren will, rufen die Koordinierungs- und Kontaktstelle des Jenaer Stadtprogramms und des Runden Tisches für Demokratie (KoKont), die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde sowie der Kirchenkreis Jena gemeinsam die Menschen der Stadt auf, die Proteste gegen den Naziaufmarsch in Eisenberg zu unterstützen.
In Eisenberg sind mehrere Gegenkundgebungen angemeldet. Aus Jena wird eine gemeinsame Anreise per Bus organisiert.
Treffpunkt und Abfahrtsort ist am 17.08. um 16:00 Uhr der Busbahnhof in Jena.
Weitere Informationen gibt es bei KoKont Facebook und auf dem Blog der Initiative gegen rassistische Aufmärsche in Thüringen
Mitfahrende erhalten zusätzliche Informationen am Treffpunkt.