Allgemein, Eigene Projekte, Startseite

Wir vergessen nicht! Wir erinnern an die Nationalsozialistische Bücherverbrennung in Jena am 26. August 1933

Gedenkveranstaltung 2026

eine Veranstaltung von: AK Sprechende Vergangenheit e.V.
in Zusammenarbeit mit: Ernst-Abbe-Büberei, KoKont Jena, Otto-Schott-Gymnasium, Sportgymnasium, KoKont Lese-Zeichen e.V., Neuer Lesehallen e.V., Verbrannte Orte e. V.

„Die Bücherverbrennung in Jena fand am 26. August 1933 statt, nicht – wie in anderen deutschen Städten – am 10 Mai. Anlass war der 1. Jahrestag der Machtübernahme durch die NSDAP in Thüringen. An diesem Tag sollte der politische Sieg der NSDAP von 1932 durch eine „kulturelle Machtübernahme“ verdoppelt werden. Die Feierlichkeiten gipfelten am späten Nachmittag in der Bücherverbrennung auf dem Jenaer Marktplatz. In der Jenaischen Zeitung vom 28.8.33 ist zu lesen, welche Schriften verbrannt worden sind: die „Symbole und geistigen Erzeugnisse einstiger Marxistenherrschaft“, also sozialdemokratisches und gewerkschaftliches Schrift- und Traditionsgut, das die NSDAP, die Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation (NSBO) und die SA im Mai und im Juni 1933 im Gewerkschaftshaus „Zum Löwen“ und in der SPD-Geschäftsstelle erbeutete.“ (AK Sprechende Vergangenheit)

Ort: Helene-Petrenz-Saal der Ernst-Abbe-Bücherei (Engelplatz 2)

Zeit: Mittwoch, 26. August 2026, 14:30-18:30 Uhr

Ablauf: 

14.30 Uhr:      Einführung Bücherverbrennung in Jena: Dietmar Ebert Einordnung in die Bücherverbrennungen in Deutschland: Jan Schenck vom Verein „Verbrannte Orte“

Zwischenmusik: Ilga Herzog

15:15 Uhr:       Lesen aus ausgewählten Büchern: Schülerinnen und Schüler, einige Erwachsene

Zwischenmusik: Ilga Herzog

17:30 Uhr:       Gesprächsrunde zur Errichtung eines lebendigen Gedenkortes. Wir können wir in Jena einen Gedenkort gestalten?

Musik

18:30 Uhr:       Ende

Ausschlussklausel:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


Die Veranstaltung wurde teilweise finanziert durch die Jenaer Partnerschaft für Demokratie .

Die Lokale Partnerschaft für Demokratie Jena (PfD Jena) in Trägerschaft der Stadt Jena, wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen von „Demokratie leben!” und dem Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit „DenkBunt” des Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie gefördert.