Jenaer Preis für Zivilcourage

Allgemeines

Mit der Auslobung des „Jenaer Preis für Zivilcourage“ werden in der Stadt Jena jährlich Menschen geehrt werden, die zivilcouragiert gehandelt haben und von Jenaerinnen und Jenaern vorgeschlagen wurden. Seit 2001 ist der Preis eine feste Konstante in der Stadt. Er ist aber mehr als eine Auszeichnung. Der „Preis für Zivilcourage“ soll immer wieder zur Wahrnehmung dieses Themas in der Öffentlichkeit animieren, aber auch anregen, das eigene Handeln zu reflektieren.
Hinschauen wenn andere wegsehen. Widersprechen wo geschwiegen wird. Handeln wo bewegungslos verharrt wird. Eingreifen, Verantwortung übernehmen, mitgestalten, dies sind Merkmale einer lebendigen Demokratie. Zivilcourage in einer sozialen, menschenrechtsorientierten, offenen Gesellschaft kann dies alles darstellen.

In Situationen in den Menschen in Bedrängnis oder gar Bedrohung geraten, ausgegrenzt, diskriminiert oder abschätzig behandelt werden, müssen sich diese Überzeugungen in besonderer Form beweisen. Wenn die Mehrheit falsch verstandene Toleranz oder gar Zustimmung zeigt, dann braucht es oft Entschlossenheit, die eigene humanistische Grundhaltung in praktisches Handeln zu übersetzen. Auch bedarf es Mut um etwaige, die eigene Person betreffende, negative soziale Konsequenzen und Reaktionen auszuhalten, nicht umzufallen. So geht zivilcouragiertes Handeln über eine klassische Erste-Hilfe-Leistung unter Gleichgestellten hinaus. Aber nicht nur die Menschen der Stadt sind jedes Jahr aufgerufen, sich selbst Gedanken zum Thema zu machen und Vorschläge zu Personen einzureichen, die ihrer Meinung nach zivilcouragiert gehandelt haben, auch die Wirtschaft in Jena bezieht Position. So stiftet jedes Jahr ein anderes Unternehmen den Preis, der mit 1000 Euro dotiert ist.

Auslobung

Die Auslobung des Preises liegt zeitlich im ersten Quartal des Jahres. Danach sind alle Jenaerinnen und Jenaer aufgerufen ihren Vorschlag einzureichen. Dies kann per Anruf (03641/236606), Fax( 03641/236607), E-Mail (kokont@t-online.de) oder direkt zu den Sprechzeiten bei KoKont Jena einreichen.

Alle Vorschläge werden bei KoKont gesammelt, geprüft und an eine unabhängige Jury übergeben.
Zusammengesetzt aus Vertreterinnen und Vertretern sozialer, wissenschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Bereiche der Stadt, entscheidet sie über die Vergabe des Preises.

Die Verleihung erfolgt jährlich im Historischen Rathaus Jena in Verbindung mit dem Charlotte Figulla Preis.

Zur Unterstützung und Inspiration bei der Vorschlagssuche finden sie hier Kriterien und Hilfestellung.

Übersicht

Jahr Stiftendes Unternehmen PreisträgerInnen
2002 Godyo AG Uta Müller + Kalemba Mukumadi
2003 Godyo AG/ Stadt Jena Prof. Dr. Hans-Rainer Figulla – Klinikum Jena,
Dr. Gustav-Adolf Böhm – Asyl e.V.
2004 Stadtwerke GmbH LIZ
2005 Sparkasse Jena-Saale-Holzland Gruppe von 40 Jugendlichen, die Braunes Haus blockierten
2006 Carl-Zeiss GmbH Katharina König + JG Stadtmitte/
Ahmed Sameer al- Husseini + Karimba Kebir
2007 Jenaer Journalistenstammtisch Lars Vogel
2008 Jenoptik AG Randstreifenaktion
2009 jenawohnen GmbH Hintertorperspektive e.V.
2010 Volksbank Saaletal eG Projekt MiteinanderS
2011 ASI GmbH Orgateam Karawane
2012 Sparkasse Jena-Saale-Holzland Save me-Kampagne
2013 Alere technologies GmbH Lothar König
2014 Goethe Galerie Jena Josef Slowik
2015 Stadtwerke GmbH Theresa Valentin und Stefan Heist
2016 ORISA Software GmbH Matthias Quent
2017 Zahnarztpraxis Implantarium Louise Beckmann
2018 dotSource Stephanie Hiebsch
2019 Allianz Lohse OHG Silke Dombrowski

Veröffentlichungen

Rückblick 18. Jenaer Preis für Zivilcourage & Charlotte-Figulla-Preis 2019

Seit 2002 wird der Jenaer Preis für Zivilcourage verliehen. Mit diesem Preis werden einmal im Jahr Menschen oder Organisationen geehrt, die sich durch zivilcouragiertes Verhalten ausgezeichnet haben. Dieses Verhalten soll nicht unbeachtet bleiben und als Vorbild für ein zivilgesellschaftliches Miteinander dienen. Ausgelobt wird der Preis vom Runden Tisch für Demokratie und dem Oberbürgermeister der Stadt Jena.

OB Nitzsche, Stefan Lohse, Silke Dombrowski (v.l.n.r.)

In diesem Jahr wurde das Preisgeld in Höhe von 1.000 € von der Allianz Lohse OHG gestiftet. Die feierliche Verleihung fand am 24.05.2019 im Rathaus statt.

Sowohl Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche als auch die Laudatorin Michaela Jahn als Vorsitzende des Vorstands der Initiative Innenstadt Jena e.V. nahmen in ihren Redebeiträgen Bezug auf den Begriff Zivilcourage, um den gut 80 Gästen deutlich zu machen, warum es wichtig ist, zivilcouragiertes Handeln zu honorieren:

Dr. Thomas Nitzsche beschreibt Zivilcourage als „ein Handeln im Konflikt zwischen denen, die sich für die Normen und Werte unserer Gesellschaft einsetzen – der zivilcouragierten Person – und denen, die sie verletzen“. Dabei birgt das Zeigen von Zivilcourage auch Risiken: „Der Erfolg zivilcouragierten Handelns ist meist unsicher und der Handelnde ist bereit, das Risiko persönlicher Nachteile von Anfeindungen bis hin zur physischen Gewalt in Kauf zu nehmen.“ Umso wichtiger erscheint vor diesem Hintergrund die Ermutigung, für demokratische Normen und Werte einzutreten: „Der Jenaer Preis für Zivilcourage [ist] eine wichtige Institution, nicht nur weil er heute bereits zum 18. Mal verliehen wird, sondern weil einerseits immer wieder unsere Stadtgesellschaft zu Zivilcourage auffordert, sondern weil er andererseits auch immer wieder zu einer Auseinandersetzung darüber einlädt, was es heißt, zivilcouragiert zu handeln, in unserer Stadtgesellschaft und darüber hinaus.
Die Laudatorin Michaela Jahn fasst es mit ihren Worten zusammen: „Couragiertes Handeln beginnt meist damit, dass man den Mund aufmacht und Einspruch wagt“, so Jahn. „Zivilcourage ist der Mut zum: So nicht!.

Den 18. Jenaer Preis für Zivilcourage erhielt in diesem Jahr Frau Silke Dombrowski, Inhaberin des Fitnessstudios progesund. Sie hat innerhalb Ihres eigenen Unternehmens nicht hingenommen, dass ein Auszubildender regelmäßig den Schriftzug einer extrem rechten Modemarke während seiner Arbeitszeit und in Kontakt mit den Kunden zeigte. Konkret ging es um die Marke Thor Steinar, die wohl beliebteste aller extrem rechten Modemarken. Die Motive und Aufdrucke dieser Kleidung stellen nationalsozialistische, aber auch nordisch-germanische bzw. völkische Bezüge her. Auch Gewalt und brutale Männlichkeit spielen in den Darstellungen eine Rolle.

(Für eine kritische Auseinandersetzung mit der extrem rechten Modemarke eignet sich die komplett überarbeitete Broschüre ReInvestigate THOR STEINAR, herausgegeben von einem Berliner Verein. Link)

Aufmerksam gemacht auf die Sichtbarkeit der Modemarke im Unternehmen und damit auch der Inhalte, wofür diese steht, wurde Silke Dombrowski durch eine aufmerksame Kundin, die es ablehnte, von dem Träger eines derartigen Schlüsselbandes im Training begleitet zu werden. Frau Domkowski reagierte umgehend: Es gab eine Belehrung zur Unterlassung, das Verlangen, eine entsprechende Verpflichtungserklärung zu unterschreiben sowie ein Elterngespräch. Der Azubi und seine Eltern verharmlosten die Modemarke, indem sie das Schlüsselband als Werbegeschenk herunterspielten. Um dem Azubi begreiflich zu machen, welche Botschaft er mit dem Zeigen einer Marke sendet, führte Frau Dombrowski für die beiden Azubis des Unternehmens einen Workshop zum Thema Marken im Kontext Sport, Ernährung und Lifestyle durch. Darin wurde auch das Verhältnis zur Marke progesund beleuchtet. Parallel dazu verständigte sie sich mit der Klassenlehrerin in der Berufsschule des betreffenden Azubis und bezog diese mit ein. Nach dem Ende der Probezeit informierte die Berufsschule das Unternehmen darüber, dass der betreffende Azubi wiederholt und entgegen einer entsprechenden Klausel in der Hausordnung der Schule Kleidung der Marke Thor Steinar im Unterricht getragen hatte. Um Imageschaden von ihrer Firma, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ihren Kundinnen und Kunden abzuwenden und im Einklang mit ihrer eigenen Haltung sowie den Unternehmenswerten von progesund, kündigte Frau Dombrowski das Ausbildungsverhältnis fristlos. Der Azubi klagte gegen die Kündigung auf Wiedereinstellung und Schadensersatz. Unter Einbeziehung der Schlichtungsstelle der IHK Gera konnte das Ausbildungsverhältnis einvernehmlich beendet werden: Der Azubi hatte einen neuen Ausbildungsbetrieb gefunden.

Im Vorfeld der Verleihung des Preis für Zivilcourage wurde der thüringenweit ausgelobte Charlotte-Figulla-Preis 2019 verliehen (nähere Informationen unter auf der Webeite von KoKont). Die wechselnden Themen des Preises sollen Anstoß für Projekte in den Themenfeldern Demokratie, Gesellschaft, Weltoffenheit, Toleranz und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bieten. In diesem Jahr wurden Arbeiten des Schüler*innen- und Jugendwettbewerbs unter dem Thema Lebenswert mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 1.500 € ausgezeichnet. Gestiftet wurden die Preisgelder von Prof. Dr. Figulla im Gedenken an seine zu jung verstorbene Tochter Charlotte. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die Schülerinnen Jenifer Reen und Lara Eichhorn der Karl-Volkmar-Stoy-Schule Jena für ihre Installation Warum ist m(d)ein Leben lebenswert?, der Schüler Erik Pöch für seine Kurzgeschichten Mandarinen und Die Krankheit, der Schüler*innenrat des Leuchtenburggymnasiums Kahla für den Graffiti-Wettbewerb LEBENSWERT, die Schülerinnen Antonia Bräuer, Jonna Mannich und Caroline Ziege für die Fotodokumentation Unser Lebensbaum sowie die Klasse 11/1 des Ernst-Abbe-Gymnasiums Jena für die Gestaltung von Plakaten unter dem Titel Guten Morgen, ihr Schönen. Einen Sonderpreis auf Grund der besonderen Qualität erhielten Schülerinnen und Schüler der Jenaplan-Schule für ihre Kurzfilme Ein Traum vom Glück und Nach grauen Tagen.

Ein herzlicher Dank geht an Friedrich Herrmann für die Moderation der Preisverleihung, an Milla für die Fotodokumentation, an die Musiker der „Seelenküche für ihre gelungene musikalische Begleitung der Veranstaltung, den Schillerhof für die kulinarische Verköstigung, an das Floristen-Eck im Damenviertel für die Blumen, an JenaKultur für die Technikbetreuung und den Demokratischen Jugendring Jena für die Materialleihe.

 

 

Verleihung Preis für Zivilcourage & Charlotte Figulla Preis 2019

Wir möchten Sie hiermit herzlich zur feierlichen Verleihung des 18. Jenaer Preises für Zivilcourage und des Charlotte-Figulla-Preises 2019 am 24. Mai 2019 in das Jenaer Rathaus einladen.

Seit 2002 wird der Jenaer Preis für Zivilcourage verliehen. Mit diesem Preis werden einmal im Jahr Menschen geehrt, die sich durch zivilcouragiertes Verhalten ausgezeichnet haben. Dies soll nicht unbeachtet bleiben und als Vorbild für ein zivilgesellschaftliches Miteinander dienen. In diesem Jahr wird der Preis für Zivilcourage von der Allianz Lohse OHG gestiftet.

Das Thema des diesjährigen Charlotte-Figulla-Preises lautet „LEBENSWERT“. Der Wettbewerb animiert jedes Jahr mit einem anderen Thema SchülerInnen und Jugendliche zur Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Themen.

Die Preisverleihung beginnt am 24. Mai 2019 um 17.00 Uhr im Rathaus Jena, Markt 1.

Wir freuen uns Sie zur Veranstaltung mit Programm und Buffet empfangen zu dürfen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die antidemokratischen und rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltungen zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Presseartikel zum 18. Jenaer Preis für Zivilcourage

Auslobung des Preises

Artikel

Quelle: Ostthüringer Zeitung – 17.01.2019

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Vorschläge für den 18. Jenaer Preis für Zivilcourage gesucht!

Wen würden SIE auszeichnen?

Zivilcourage ist immer und überall gefordert. Jede und jeder kann in die Situation kommen, seine Courage zeigen zu müssen. Welche Person, welche Situation fällt Ihnen dazu aus dem letzten Jahr (2018) ein?
Ab sofort sind die Menschen der Stadt aufgerufen, sich selbst Gedanken zum Thema zu machen und Vorschläge zu Personen einzureichen.
Der „Jenaer Preis für Zivilcourage“ ist ab sofort zum 18. Mal ausgelobt!

Mit diesem Preis werden in Jena einmal im Jahr Menschen geehrt, die zivilcouragiert gehandelt haben und von den Jenaerinnen und Jenaern vorgeschlagen wurden.
Der Preis ist seit 2002 eine feste Konstante in Jena, aber es geht hierbei um mehr als eine Auszeichnung. Der Preis soll das Thema Zivilcourage immer wieder in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit rücken, zum Nachdenken animieren, aber auch anregen, das eigene Handeln zu reflektieren.
Zivilcourage, als Grundlage sozialer, menschenrechtsorientierter, offener Gesellschaften ist als gelebte Mitmenschlichkeit und Verantwortungsübernahme eine bedeutende Demokratiekompetenz. Selbstverständlich ist das Eingreifen, wenn Menschen in Bedrängnis oder gar Bedrohung geraten, ausgegrenzt, diskriminiert oder schlecht behandelt werden, dennoch leider nicht. Entscheidend sind Empathie und humanistische Grundwerte, die den häufigen Impuls des Wegdrehens, des Weiterlaufens überwinden und zum Eingreifen veranlassen.
Aufstehen und Widersprechen, Hingehen und sich einmischen, Öffentlichkeit herstellen und Hilfe zu organisieren verlangen MUT, weil nicht selten die eigene Haltung einem mehrheitlichen Tolerieren oder sogar Zustimmen gegenübersteht. Negative soziale Konsequenzen und Reaktionen für die eigene Person, werden hinter dem Wunsch zu helfen gestellt. Genau das unterscheidet Zivilcourage von einer klassischen Erste-Hilfe–Leistung.

Aber nicht nur die Menschen der Stadt sind jedes Jahr aufgerufen, sich selbst Gedanken zum Thema zu machen und Vorschläge zu Personen einzureichen, die ihrer Meinung nach zivilcouragiert gehandelt haben, auch die Wirtschaft in Jena bezieht Position. So stiftet jedes Jahr ein anderes Unternehmen den Preis.
Das mit 1000 Euro dotierte Preisgeld für den 18. Jenaer Preis für Zivilcourage kommt diesmal von der Allianz Lohse OHG. „Es braucht immer wieder Menschen, die aktiv handeln, die „Bürger-Mut“ zeigen und im Alltag Zivilcourage beweisen – Courage gegen aufkommende Missstände, Gewalt, Diskriminierung jeglicher Art, aber auch einfach gegen Ungerechtigkeiten.“, so Stefan Lohse. Als Geschäftsführer der Allianz Lohse OHG, ruft er im Namen seines gesamten Teams sowie des Unternehmens symbolisch zu einer breiten „Allianz“ für couragiertes Miteinander und Handeln auf. Zivilcourage hatte auch 2018 wieder viele Gesichter. Die Frage, welche Personen oder Gruppen ihrer Meinung nach für ihr Handeln im letzten Jahr ausgezeichnet werden sollten, geht nun wieder an die Jenaerinnen und Jenaer. Gemeinsam rufen Stefan Lohse, der Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche und KoKont Jena alle Menschen der Stadt auf, Vorschläge einzureichen. Sie können diese ab sofort per Anruf (236606), Fax( 236607) oder Mail (kokont@t-online.de) bis Einsendeschluss am 29.03.2019 bei KoKont Jena einreichen. Weitere Informationen, Kriterien und Hilfsstellungen gibt es unter www.kokont-jena.de.

Alle Vorschläge werden bei KoKont gesammelt, geprüft und an eine unabhängige Jury übergeben. Zusammengesetzt aus Vertreterinnen und Vertretern sozialer, wissenschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Bereiche der Stadt, entscheidet sie über die Vergabe des Preises.
Um die jährliche Auslobung des „Jenaer Preises für Zivilcourage“ hat sich ein Kreis von Unternehmen zusammengefunden, die alle bereits einmal das Preisgeld gestiftet haben und dem Anliegen des Preises auch weiterhin mit Förderungen treu bleiben. Die Godyo Enterprise Computing AG, die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH, die Sparkasse Jena-Saale-Holzland, die Carl Zeiss Jena GmbH, die Jenoptik AG, die jenawohnen GmbH, die Volksbank eG Gera-Jena-Rudolstadt, die ASI GmbH, die ORISA Software GmbH, die Zahnarztpraxis IMPLANTARIUM Dr. Hoffmann, Dr. Drothen & Dr. Wächter, die dot.Source GmbH sowie die Stadt Jena und die Hotel & Restaurant „Zur Noll“ GmbH haben den großen Stellenwert dieses Preises seit langem erkannt und beziehen durch ihre Unterstützung Position. KoKont Jena ist ständig bemüht, den Kreis der Förderer und „Stifterpaten“ zu erweitern, um die offizielle Anerkennung zivilcouragierten Handelns in Jena auf lange Sicht auf eine breite Basis zu stellen.

Der Preis wird auch dieses Jahr wieder gemeinsam mit dem SchülerInnen- und Jugendwettbewerb Charlotte Figulla Preis verliehen. Die feierliche Veranstaltung findet am 24. Mai 2019 im Jenaer Rathaus statt.

Artikel zur Verleihung der Preise Charlotte-Figulla-Preis und Preis für Zivilcourage

Zivilcourage: Der Preis ging in diesem Jahr an die Sozialpädagogin Stephanie Hiebsch – Jena TV – 18.06.2018

„Bei fremdenfeindlichen Angriff mutig gehandelt“: Zum siebzehnten Mal wurde der „Jenaer Preis für Zivilcourage“ vergeben – jezt.de – 18.06.2018

Laut gegen Rassismus – OTZ – 16.06.2018

Feierliche Verleihung

des 17. Jenaer Preises für Zivilcourage und des Schüler- und Jugendwettbewerbes Charlotte-Figulla-Preis 2018.

Am 15. Juni laden die Stadt Jena, die Stifter beider Preise und KoKont zur Verleihung im feierlichen Rahmen, um 17:00 Uhr ins historische Rathaus ein. Seit 2002 wird der Jenaer Preis für Zivilcourage verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden einmal im Jahr Menschen geehrt, die sich durch zivilcouragiertes Verhalten im direkten Bezug zum Jenaer Stadtprogramm gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Intoleranz ausgezeichnet haben.

Bis zum 16. April waren die Jenaerinnen und Jenaer aufgerufen, ihren Vorschlag abzugeben. Eine unabhängige Jury aus VertreterInnen der Bereiche Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft entscheidet jedes Jahr über den oder die Preisträger*innen.

In diesem Jahr wird der Preis für Zivilcourage vom Unternehmen dotSource gestiftet.

Seit Jahren findet die Preisverleihung im gemeinsamen, feierlichen Rahmen mit der Auszeichnung des Schüler- und Jugendwettbewerbes Charlotte-Figulla-Preis statt. Der Schüler- und Jugendwettbewerb animiert jedes Jahr mit einem anderen Thema junge Menschen zur Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Themen. Das diesjährige Motto lautete „Gutmensch, na und?“. Aus Thüringen haben Jugendliche ihre Projekte eingereicht und werden diese am 15. Juni im Rathaus präsentieren.

17. Jenaer Preis für Zivilcourage ausgelobt

Letzter Aufruf zum Preis für Zivilcourage – OTZ – 14.04.2018

Vorschläge für den 17. Jenaer Preis für Zivilcourage gesucht – OTZ – 30.01.2018

17. Preis für Zivilcourage in Jena ausgelobt – jenaer-nachrichten.de- 25.01.2018

Beitrag auf Jena TV – 24.01.2018

Bis 16. April – Vorschläge für den 17. Jenaer Preis für Zivilcourage gesucht

Wen würden Sie vorschlagen?

Zum 17. Mal ist ab sofort der „Jenaer Preis für Zivilcourage“ ausgelobt, mit dem in der Stadt einmal im Jahr Menschen geehrt werden, die zivilcouragiert gehandelt haben und von den Jenaerinnen und Jenaern vorgeschlagen wurden.

Der Preis ist seit 17 Jahren eine feste Konstante in Jena, aber es geht hierbei mehr als um eine Auszeichnung. Der Preis soll das Thema Zivilcourage immer wieder in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit rücken, zum Nachdenken animieren, aber auch anregen, das eigene Handeln zu reflektieren.

Zivilcourage, als Grundlage sozialer, menschenrechtsorientierter, offener Gesellschaften ist als gelebte Mitmenschlichkeit und Verantwortungsübernahme eine bedeutende Demokratiekompetenz. Selbstverständlich ist das Eingreifen, wenn Menschen in Bedrängnis oder gar Bedrohung geraten, ausgegrenzt, diskriminiert oder schlecht behandelt werden, dennoch leider nicht. Entscheidend sind Empathie und humanistische Grundwerte, die den häufigen Impuls des Wegdrehens, des Weiterlaufens überwinden und zum Eingreifen veranlassen.

Aufstehen und Widersprechen, Hingehen und sich einmischen, Öffentlichkeit herstellen und Hilfe zu organisieren verlangen MUT, weil nicht selten die eigene Haltung einem mehrheitlichen Tolerieren oder sogar Zustimmen gegenübersteht. Negative soziale Konsequenzen und Reaktionen für die eigene Person, werden hinter dem Wunsch zu helfen gestellt. Genau das unterscheidet Zivilcourage von einer klassischen Erste-Hilfe–Leistung.

Aber nicht nur die Menschen der Stadt sind jedes Jahr aufgerufen, sich selbst Gedanken zum Thema zu machen und Vorschläge zu Personen einzureichen, die ihrer Meinung nach zivilcouragiert gehandelt haben, auch die Wirtschaft in Jena bezieht Position. So stiftet jedes Jahr ein anderes Unternehmen den Preis. Das mit 1000€ Euro dotierte Preisgeld für den 17. Jenaer Preis für Zivilcourage kommt diesmal von der dotSource GmbH. „Als Arbeitgeber mit inzwischen fast 200 Mitarbeitern ist uns die Förderung des sozialen Miteinanders in Jena schon seit vielen Jahren ein besonderes Bedürfnis. Den diesjährigen Jenaer Preis für Zivilcourage zu stiften, ist für uns die konsequente Weiterführung unseres bisherigen Engagements. Wir möchten damit einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Stadt auch weiterhin Weltoffenheit und Toleranz lebt, sich die Menschen gegen Gewalt und Rassismus engagieren und sie darüber hinaus ermutigen gegen Missstände jeglicher Art vorzugehen“, so dotSource-Gründer und Geschäftsführer Christian Grötsch. Gemeinsam rufen nun Christian Grötsch, der Oberbürgermeister Albrecht Schröter und KoKont Jena alle Menschen der Stadt auf, Vorschläge einzureichen. Zivilcourage hatte auch 2017 wieder viele Gesichter. Die Frage, welche Personen oder Gruppen ihrer Meinung für ihr Handeln im letzten Jahr ausgezeichnet werden sollten, geht nun wieder an die Jenaerinnen und Jenaer. Sie können ab sofort Vorschläge per Anruf (236606), Fax (236607) oder Mail (kokont@t-online.de) bis zum 16.04.2018 bei KoKont Jena einreichen. Weitere Informationen, Kriterien und Hilfsstellungen gibt es unter www.kokont-jena.de.

Alle Vorschläge werden bei KoKont gesammelt, geprüft und an eine unabhängige Jury übergeben. Zusammengesetzt aus Vertreterinnen und Vertretern sozialer, wissenschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Bereiche der Stadt, entscheidet sie über die Vergabe des Preises.

Um die jährliche Auslobung des „Jenaer Preises für Zivilcourage“ hat sich ein Kreis von Unternehmen zusammengefunden, die alle bereits einmal das Preisgeld gestiftet haben und dem Anliegen des Preises auch weiterhin mit Förderungen treu bleiben. Die Godyo Enterprise Computing AG, die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH, die Sparkasse Jena-Saale-Holzland, die Carl Zeiss Jena GmbH, die Jenoptik AG, die jenawohnen GmbH, die Volksbank eG Gera-Jena-Rudolstadt, die ASI GmbH, die Alere Technologies GmbH, die ORISA Software GmbH, die Zahnarztpraxis IMPLANTARIUM Dr. Hoffmann, Dr. Drothen & Dr. Wächter sowie die Stadt Jena und die Hotel & Restaurant „Zur Noll“ GmbH haben den großen Stellenwert dieses Preises seit langem erkannt und beziehen durch ihre Unterstützung Position. KoKont Jena ist ständig bemüht, den Kreis der Förderer und „Paten“ zu erweitern, um die offizielle Anerkennung zivilcouragierten Handelns in Jena auf lange Sicht auf eine breite Basis zu stellen.

Der Preis wird auch dieses Jahr wieder gemeinsam mit dem SchülerInnen- und Jugendwettbewerb Charlotte Figulla Preis verliehen. Die feierliche Veranstaltung findet am 15. Juni 2018 im Jenaer Rathaus statt.


English version

Who would you suggest?

For the 17th time, the „Jenaer Preis für Zivilcourage“ is awarded, which once a year honors people in the city who have acted with civil courage and have been proposed by people of Jena.

The prize has been a fixture in Jena for 17 years, but it’s more than just an award. The prize is intended to bring the issue of moral courage to the attention of the public again and again, to encourage reflection, but also to stimulate reflection on one’s own actions.

Civil courage, as the basis of social, human rights-oriented, open societies, as a lived humanity and assumption of responsibility is an important democracy competence. Regretfully it is not a implicitness, when people are afflicted or threatened, marginalized, discriminated or mistreated. Decisive are empathy and basic humanistic values that overcome the frequent impulse to turn away, to continue and to intervene.

Stand up and contradicting, going in and getting involved, creating publicity and organizing help requires COURAGE, because quite often one’s own attitude is confronted with majority tolerating or even agreeing. Negative social consequences and reactions for one’s own person are put behind the desire to help. This is what civil courage differs from classic first aid.

But not only the people of the city are called every year to make their own thoughts on the subject and submit proposals of people who have acted in their opinion civil couraged, also the economy in Jena takes position. Every year another company donates the prize. The € 1,000 prize money for the 17th Jena Prize for Civil Courage comes from dotSource GmbH. „As an employer with meanwhile almost 200 employees, promoting social coexistence in Jena has been a special need for many years. To donate this year’s Jenaer Preis für Zivilcourage is the consistent continuation of our previous commitment. We want to make a contribution to ensuring that our city continues to be cosmopolitan and tolerant, to engage people against violence and racism and, moreover, to encourage them to tackle grievances of all kinds, „said dotSource founder and CEO Christian Grötsch. Together, Christian Grötsch, Mayor Albrecht Schröter and KoKont Jena call on all the people of the city to submit proposals. Civil courage also had many faces again in 2017. The question of which persons or groups should be awarded for their actions in the last year, goes back to the Jenaerinnen and Jenaer. You can now submit proposals by phone (+493641236606), fax (+493641236607) or mail (kokont@t-online.de) to KoKont Jena until 16.04.2018. Further information, criteria and assistance are available at www.kokont-jena.de.

All proposals are collected, checked and handed over to an independent jury. Constituted of representatives of social, scientific, political and economic sectors of the city, they decides about the awarding of the prize.

For the annual award of the „Jena Prize for Civil Courage“ a circle of companies has come together, all of whom have already donated the prize money and remain loyal to the concerns of the prize. Godyo Enterprise Computing AG, Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH, Sparkasse Jena-Saale-Holzland, Carl Zeiss Jena GmbH, Jenoptik AG, jenawohnen GmbH, Volksbank eG Gera-Jena-Rudolstadt, ASI GmbH, the Alere Technologies GmbH, ORISA Software GmbH, the dental practice IMPLANTARIUM Dr. med. Hoffmann, dr. Drothen & Dr. Wachter as well as the city of Jena and the Hotel & Restaurant „Zur Noll“ GmbH have long recognized the importance of this award and take position with their support. KoKont Jena is constantly striving to expand the circle of sponsors and supporters in order to put the official recognition of civil action in Jena on a broad and long-lasting basis.

The prize will be awarded again this year together with the student and youth competition Charlotte Figulla Prize. The festive event will take place on June 15, 2018 in the town hall of Jena.

Preisverleihung – 12.Mai 2017

16. Jenaer Preis für Zivilcourage und Charlotte-Figulla-Preis 2017

Demokratie macht Schule – OTZ – 16.05.2017

Sich schützend vor andere stellen – OTZ – 13.05.2017

16. Preis für Zivilcourage: Die Medizin-Studentin Louise Beckmann wurde ausgezeichnet – Jena TV – 15.05.2017

Feierliche Verleihung

des 16. Jenaer Preises für Zivilcourage und des Schüler- und Jugendwettbewerbes Charlotte-Figulla-Preis 2017.

Am 12. Mai laden die Stadt Jena, die Stifter beider Preise und KoKont zur Verleihung im feierlichen Rahmen, um 17:00 Uhr ins historische Rathaus ein. Seit 2002 wird der Jenaer Preis für Zivilcourage verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden einmal im Jahr Menschen geehrt, die sich durch zivilcouragiertes Verhalten im direkten Bezug zum Jenaer Stadtprogramm gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Intoleranz ausgezeichnet haben.

Bis zum 24.03. waren die Jenaerinnen und Jenaer aufgerufen, ihren Vorschlag abzugeben. Eine unabhägige Jury aus VertreterInnen der Bereiche Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft entscheidet jedes Jahr über den oder die PreisträgerInnen.

In diesem Jahr wird der Preis für Zivilcourage vom IMPLANTARIUM der Praxis der Zahnärzte Dr. Hoffmann, Dr. Drothen und Dr. Wächter gestiftet.

Seit Jahren findet die Preisverleihung im gemeinsamen, feierlichen Rahmen mit der Auszeichnung des Schüler- und Jugendwettbewerbes Charlotte-Figulla-Preis statt. Der Schüler- und Jugendwettbewerb animiert jedes Jahr mit einem anderen Thema junge Menschen zur Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Themen. Das diesjährige Motto lautete „MitReden. Aus Thüringen haben Jugendliche ihre Projekte eingereicht und werden diese am 12. Mai im Rathaus präsentieren.

16. Jenaer Preis für Zivilcourage ausgelobt

Artikel OTZ – 01.03.2017

Beitrag auf Jena TV – 28.02.2017

Artikel TLZ – 28.01.2017

Artikel OTZ – 27.01.2017

Vorschläge für den 16. Jenaer Preis für Zivilcourage gesucht

Wen würden sie vorschlagen?

Zum 16. Mal ist nunmehr der „Jenaer Preis für Zivilcourage“ ausgelobt, mit dem in der Stadt Jena jährlich Menschen geehrt werden, die zivilcouragiert gehandelt haben und von Jenaerinnen und Jenaern vorgeschlagen wurden. Seit 16 Jahren ist der Preis eine feste Konstante in der Stadt. Er ist aber mehr als eine Auszeichnung. Der „Preis für Zivilcourage“ soll immer wieder zur Wahrnehmung dieses Themas in der Öffentlichkeit animieren, aber auch anregen, das eigene Handeln zu reflektieren. (mehr …)

15. Jenaer Preis für Zivilcourage

OTZ – 28.05.2016

preisfuerzivilcourage-28-05-2016

15. Jenaer Preis für Zivilcourage ausgelobt

Artikel TLZ – 15.01.2016

15-preis-fuer-zivilcourage-jena-15-01-2016

Beitrag auf Jena TV – 15.01.2016

15-preisfuerzivilcourage-jena-tv

Artikel zum 14. Jenaer Preis für Zivilcourage

OTZ – 29.6.2015

preisverleihung2015

OTZ – 27.3.2015

zivilcourage-27-3-2015

Presseartikel zum Preis für Zivilcourage 2014

Artikel auf Jenapolis vom 04.04.2014

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Artikel in der OTZ vom 18.02.2014

otz-pfz

Artikel in Oscar am Freitag vom 21.02.2014

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Presse zu Preis für Zivilcourage und Charlotte-Figulla-Preis 2013

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Beitrag auf Jena TV zur feierlichen Preisverleihung 2013

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Preis für Zivilcourage 2013

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Beiträge auf Jena TV zum Aufruf des Preis für Zivilcourage 2013

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otz-preisfuerzivilcourage

 

 

Presse zum Preis für Zivilcourage 2012

Beitrag auf Jena TV zur Preisverleihung 2012

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Beitrag auf Jena TV zum Aufruf

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Juni 2011 – Preis für ZIvilcourage 2011

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Feierliche Verleihung

verleihung2016des 15. Jenaer Preises für Zivilcourage und des Schüler- und Jugendwettbewerbes Charlotte-Figulla-Preis 2016.

Am 27. Mai laden die Stadt Jena, die Stifter beider Preise und KoKont zur Verleihung im feierlichen Rahmen, um 17:00 Uhr ins historische Rathaus ein. Seit 2002 wird der Jenaer Preis für Zivilcourage verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden einmal im Jahr Menschen geehrt, die sich durch zivilcouragiertes Verhalten ausgezeichnet haben. Bis zum 31.03. waren die Jenaerinnen und Jenaer aufgerufen, ihren Vorschlag abzugeben. Eine unabhägige Jury aus VertreterInnen der Bereiche Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft entscheidet jedes Jahr über den oder die PreisträgerInnen. In diesem Jahr wird der Preis für Zivilcourage von der ORISA Software GmbH gestiftet. Seit Jahren findet die Preisverleihung im gemeinsamen, feierlichen Rahmen mit der Auszeichnung des Schüler- und Jugendwettbewerbes Charlotte-Figulla-Preis statt. Der Schüler- und Jugendwettbewerb animiert jedes Jahr mit einem anderen Thema junge Menschen zur Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Themen. Das diesjährige Motto lautete WILLAN KOMMEN. Aus Thüringen haben Jugendliche ihre Projekte eingereicht und werden diese am 27. Mai im Rathaus präsentieren.

Vorschläge gesucht

15-preis_fuer_zivilcourageWen würden SIe auszeichnen?

Bis 31.03. Vorschläge für den 15. Jenaer Preis für Zivilcourage einreichen

Zum 15. Mal ist fortan der „Jenaer Preis für Zivilcourage“ ausgelobt, mit dem in der Stadt einmal im Jahr Menschen geehrt werden, die zivilcouragiert gehandelt haben und vorgeschlagen wurden. Der Preis ist seit 15 Jahren eine feste Konstante in Jena, aber es geht mehr als um eine Auszeichnung. Der Preis soll das Thema Zivilcourage immer wieder in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit rücken, zum Nachdenken animieren, aber auch anregen, das eigene Handeln zu reflektieren. Zivilcourage, als Grundlage sozialer, menschenrechtsorientierter, offener Gesellschaften ist als gelebte Mitmenschlichkeit und Verantwortungsübernahme eine bedeutende Demokratie-kompetenz. Selbstverständlich ist das Eingreifen, wenn Menschen in Bedrängnis oder gar Bedrohung geraten, ausgegrenzt, diskriminiert oder schlecht behandelt werden, dennoch leider nicht. Entscheidend sind Empathie und humanistische Grundwerte, die den häufigen Impuls des Wegdrehens, des Weiterlaufens überwinden und zum Eingreifen veranlassen.

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Feierliche Verleihung

des 14. Jenaer Preises für Zivilcourage & des Jugendwettbewerbs`Charlotte Figulla Preis`

Am 26. Juni laden die Stadt Jena, die Stifter beider Preise und KoKont zur Verleihung im feierlichen Rahmen, um 16:30 Uhr ins Historische Rathaus ein.
Seit 2002 wird der JENAER PREIS FÜR ZIVILCOURAGE verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden einmal im Jahr Menschen geehrt, die sich durch zivilcouragiertes Verhalten ausgezeichnet haben. Bis zum 30.04. waren die Jenaerinnen und Jenaer aufgerufen, ihren Vorschlag abzugeben. Eine unabhängige Jury, aus VertreterInnen der Bereiche Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, entscheidet über den oder die PreisträgerInnen. In diesem Jahr wird der Preis für Zivilcourage von der Goethe Galerie gestiftet.
Seit Jahren findet die Preisverleihung im gemeinsamen,
feierlichen Rahmen mit der Auszeichnung des Jugend- und SchülerInnen-Wettbewerbs CHARLOTTE- FIGULLA- PREIS  statt. Der SchülerInnen- und Jugendwettbewerb animiert jedes Jahr mit einem anderen Thema junge Menschen zur Auseinanderstzung mit sozialen und politischen Themen. Das diesjährige Motto lautete utopie UTOPIA. Aus Thüringen haben Jugendliche ihre Projekte eingereicht und werden diese am 26.Juni im Rathaus präsentieren

14. Jenaer Preis für Zivilcourage – Vorschläge sind gesucht

pfz2015-aufruf-bildBeitrag auf Jena TV vom 10.2.2015

Feierliche Verleihung zweier Preise

Jugendwettbewerb und Zivilcourage-Preis

werden am 13. Juni 2014 verliehen

Am 13. Juni laden die Stadt Jena, die Stifter beider Preise und KoKont zur Verleihung im feierlichen Rahmen, um 17:00 Uhr ins Historische Rathaus ein. Seit 2002 wird der Jenaer Preis für Zivilcourage verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden einmal im Jahr Menschen geehrt, die sich durch zivilcouragiertes Verhalten ausgezeichnet haben. Bis zum 15.05. waren die Jenaerinnen und Jenaer aufgerufen, ihren Vorschlag abzugeben. Eine unabhängige Jury, aus VertreterInnen der Bereiche Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, entscheidet über den oder die PreisträgerInnen. In diesem Jahr wird der Preis für Zivilcourage von der Goethe Galerie  gestiftet. Seit Jahren findet die Preisverleihung gemeinsam mit der des Jugend- und SchülerInnen-Wettbewerbs Charlotte-Figulla-Preis im feierlichenRahmen statt. Der SchülerInnen- und Jugendwettbewerb animiert jedes Jahr mit einem anderen Thema junge Menschen zur Auseinanderstzung mit sozialen und politischen Themen. Das Motto 2013 lautete BewegungsFREIHEIT. Aus ganz Thüringen haben Jugendliche ihre Projekte eingereicht und werden diese am 13.Juni im Rathaus präsentieren.

Zivilcourage hat einen Preis

zivilcourageVorschläge gesucht

Zum elften Mal wird in diesem Jahr der Jenaer „Preis für Zivilcourage“ verliehen. Mit diesem Preis werden einmal im Jahr Menschen geehrt, die sich in besonderem Maße durch ein zivilcouragiertes Verhalten ausgezeichnet haben. Kokont, die Koordierungs- und Kontaktstelle des Stadtprogramms, gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Intoleranz ruft alle EinwohnerInnen der Stadt auf, Menschen vorzuschlagen, die den „Preis für Zivilcourage“ verdienen. In Frage kommen Personen oder Personengruppen, die sich 2011 durch ihr Handeln oder eine couragierte Tat über das normale Maß hinwegbewegt haben.

Die Vorschläge sind bis zum 31. März 2012 bei Kokont, Löbdergraben 25a; 07743 Jena, per Mail: kokont@t-online.de oder Fax: 03641 236607 einzureichen.

In diesem Jahr wird der mit 1.000 € dotierte Preis von der Sparkasse Jena-Saale-Holzland-Kreis gestiftet. Die Verleihung des „Preis für Zivilcourage“ findet am 04. Mai 2012 im Jenaer Rathaus statt. Infos und Kriterien

Feierliche Preisverleihung

10. Jenaer Preis für Zivilcourage und Charlotte Figulla Preis 2011

Am 20. Juni 2011 laden wir  um 17:00 im Namen des Runden Tisches, der Stadt Jena und der Stifter beider Preise zur Verleihung im feierlichen Rahmen ins Historische Rathaus ein.

Preis für Zivilcourage 2011

188065_212585598775915_5224735_nJenaer Einwohner zeigen Zivilcourage

Kokont sucht Vorschläge für die diesjährigen Preisträger

Zum zehnten Mal wird in diesem Jahr der Jenaer „Preis für Zivilcourage“ verliehen. Mit diesem Preis werden einmal im Jahr Menschen geehrt, die sich in besonderem Maße durch ein zivilcouragiertes Verhalten ausge-zeichnet haben. Kokont, die Koordierungs- und Kontaktstelle des Runden Tisches für Demokratie gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechts-extremismus, ruft alle Einwohner der Stadt auf, Einzelpersonen oder Gruppen vorzuschlagen, die den „Preis für Zivilcourage“ verdienen. In Frage kommen Personen oder Personengruppen, die 2010 durch ihr Handeln oder eine couragierte Tat über das normale Maß hinwegbewegt haben.

Die Vorschläge sind bis zum 30. Mai 2011 bei Kokont, Löbdergraben 25a, 07743 Jena oder per E-Mail unter kokont@t-online.de einzureichen.

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Feierliche Preisverleihung in den Rosensälen

preisverleihungDer 9. Jenaer Preis für Zivilcourage wurde am Montag, 17. Mai, in den Rosensälen vergeben. Die Jury entschied sich in diesem Jahr für das Projekt „miteinAnderS“, das sich der Aufklärung über lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Lebensweisen an Jenaer Schulen widmet.

Das Team geht ehrenamtlich in die Schulen, um Schülern ihre Unterstützung anzubieten. Die Volksbank Saaletal sponserte in diesem Jahr den Preis. „Ich freue mich, dass dieser Preis gerade am 17. Mai, am Internationalen Tag gegen Homophobie, verliehen wird“, sagte der Laudator Mirko König, Lehrer am Carl-Zeiss-Gymnasium.

Bereits zum sechsten Mal vergeben wurde am Montag auch der Charlotte-Figulla-Preis, der in diesem Jahr unter dem Thema stand „Bin ich ein Weltbürger?“. Dieser Preis, den Professor Dr. Hans-Reiner Figulla aus dem Universitäts-klinikum in Erinnerung an seine verstorbene Tochter gestiftet hat, ging in diesem Jahr an vier Preisträger. Geehrt wurden das Projekt „Was heißt HIER fremd?“ aus der Jenaplanschule, Simon Peter aus der Waldorfschule für sein Gemälde „Die Welt der Zwischenmenschlichkeit“, der Kurzfilm „Die Telefonzelle“ von Christian Reibold, Lukas Gintrowski und Tilmann Möller sowie schließlich die Broschüre „Discover Europe with EVS“ von Dorina Hildebrandt.
Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter, der Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Prof. Dr. Klaus Dicke, Willi Baumgarten, der stellvertretende Leiter der Jenaer Polizeidirektion, Stadträte und viele weitere Gäste waren zur Preisverleihung gekommen. „Zivilcouragiertes Handeln ist das Tun des Selbstverständlichen, tolerant, offen, nicht abwertend, helfend, tragend und beschützend“, sagte der Oberbürgermeister. Dass es Menschen gibt, die dieses tun, gereiche der Gesellschaft zur Ehre.