Radtour wider das Vergessen in der Presse

Am kommenden Samstag ist es so weit, unsere Radtour wider das Vergessen - Erinnerungsorten und Lokalgeschichte in Kahla und Jena auf die Spur kommen -  steht an. Vorab sprach Radio F.R.E.I. mit unserem Orga-Team über Hintergründe zur Radtour: https://www.radio-frei.de/index.php?iid=7&pPAGE=2&ksubmit_show=Artikel&kartikel_id=8360 Auch die OTZ berichtet vorab über die Fahrradtour gegen das Vergessen: https://www.e-pages.dk/otzjena/568/article/1193596/16/4/render/?token=928ad01fbc89944cd45ebf81e33a26a8&vl_platform=ios&vl_app_id=de.zgt.otz.reader&vl_app_version=6.0.0  

Rückblick Radtour wider das Vergessen. Erinnerungsorten der NS-Zwangsarbeit in Jena und Kahla auf die Spur kommen

Am Morgen des 24.08.19 kamen 12 Personen zusammen, um an der thematischen Radtour von Jena nach Großeutersdorf teilzunehmen. Startpunkt war an der Gedenk- und Informationsstele in der Löbstedter Straße. Tourstart Stele Jena Zunächst stellte Stefanie Weber (Mitarbeiterin Demokratieladen Kahla) im Namen der beteiligten Projekte des Vereins Bildungswerk BLITZ e.V. in ihrer Begrüßung die Motivation und die Notwendigkeit dar, sich in Jena mit dem Thema Zwangsarbeit im NS zu beschäftigen. Eine Einordnung der Errichtung dieses Erinnerungsortes nahm Nicole Schneider (Mitarbeiterin KoKont Jena) vor, indem sie die Eckpunkte des Jenaer Konzepts „Gedenken, Erinnern, Aufarbeiten“ zur Auseinandersetzung mit der lokalen NS-Geschichte vorstellte. Der Historiker Dr. Marc Bartuschka berichtete im Anschluss über den Einsatz der Zwangsarbeiter im damaligen Reichsbahnausbesserungswerk (RAW), wobei er auch auf den generellen Einsatz von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in Jena einging. Zugleich wird an diesem Ort auch an die Menschen gedacht, die in räumlicher Nähe in einem KZ-Außenlager leben mussten – auch hierüber erfuhren die Teilnehmenden mehr. Als Vorbereitung auf den nächsten Standort informierte Dr. Bartuschka abschließend über die Verbindungen von Jena zur REIMAHG in Großeutersdorf. […]