Aktuelles

Einladung und Tagesordnung des 2. Jenaer Runden Tisches für Demokratie 2022 am 25.04.2022, 17 – 19 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Engagierte,

wir möchten Sie herzlich zur zweiten Sitzung des Jenaer Runden Tisches für Demokratie in diesem Jahr einladen, die am Montag, dem 25.04.2022 von 17:00 bis 19:00 Uhr im Historischen Rathaus stattfindet. Die Einladung finden Sie hier: Einladung und Tagesordnung RT am 25.04.2022

Nein zum Krieg! Waffen schaffen keinen Frieden! Geflüchtete unterstützen!

нет войны
Waffen schaffen keinen Frieden – Leidtragend ist die Zivilbevölkerung
Geflüchtete unterstützen

Mehr als 82,4 Millionen Menschen weltweit sind auf der Flucht. Auch in Europa ist Krieg wieder Realität. Bereits seit 8 Jahren findet in der Ostukraine ein militärischer Konflikt statt. Die jüngsten kriegerischen Entwicklungen in der Ukraine zwingen nun auch hier Millionen Menschen zur Flucht. Sie brauchen jetzt schnelle und unkomplizierte Hilfe. Krieg, Waffen und Aufrüstung schaffen keinen Frieden. Gefordert sind Vereine, Verbände und Initiativen, die Menschen zu unterstützen. Gefordert sind Kommunen, Verwaltung und Politik damit Engagement und Solidarität eine solide Grundlage erhalten. Dieser gesellschaftlichen Herausforderung müssen und wollen wir uns gemeinsam stellen.
Bildungswerk BLITZ e.V. sieht sich als Partner vor Ort, der sich seiner Verantwortung bewusst ist und helfen kann und möchte.
Die aktuelle Situation verunsichert und beunruhigt viele Menschen, auch Kinder, sehr. Wenn ihr wen zum Reden braucht, euch Sorgen macht oder was loswerden wollt kommt gern vorbei […]

Protokoll des 1. Jenaer Runden Tisches für Demokratie 2022

Hier finden Sie das Protokoll des 1. Jenaer Runden Tisches für Demokratie im Jahr 2022

Schüler*innen und Jugendwettbewerb Charlotte-Figulla-Preis 2022 – Held*innen

Der Charlotte-Figulla-Preis 2022 ist eröffnet! Unter dem Motto Held*innen soll der Preis auch in diesem Jahr junge Menschen anregen sich mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen. Denn die Held*innen unserer Zeit sind so vielfältig wie die Herausforderungen vor denen wir als Gesellschaft stehen. Jede*r hat sein eigenes Bild von einem Superhelden im Kopf. Beim Charlotte-Figulla-Preis 2022 werden die Held*innen des Alltags der Welt präsentiert und ihnen so die ganz große Bühne geboten.

Einsendeschluss ist der 18. Juli 2022. Die Preisverleihung findet schließlich zusammen mit der Verleihung des „Jenaer Preis für Zivilcourage“ im Historischen Rathaus Jena am 14. Oktober 2022 statt. Dort werden alle eingereichten Beiträge öffentlich ausgestellt.

Der Preis richtet sich an Schüler*innen und Jugendliche ab 13 Jahren aus ganz Thüringen. Die Form der Auseinandersetzung mit dem Thema ist frei wählbar. Jede kreative Einzel- oder Gruppenarbeit, alle Aktionen und Projekte zum Thema sind willkommen.

Einsendungen erfolgen online.

Die Einsendungen und Dokumentationen werden von […]

Busprojekt #saytheirnames in Jena erinnert an Todesopfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und ruft zum Handeln auf

Seit 1990 sind in der Bundesrepublik über 200 Menschen Todesopfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt geworden. In einem gemeinsamen Projekt sollen die Namen der Opfer in die Jenaer Öffentlichkeit gebracht werden, um ihrer zu erinnern. Die Menge der Namen verdeutlicht dabei die gewaltvollen und tödlichen Konsequenzen von menschenverachtenden Einstellungen und Handlungen. Das Projekt soll daher auch zur Auseinandersetzung mit rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt anregen.

„Rechte Gewalt tötet, verletzt und grenzt aus. In Jena ist vor allem Rassismus ein großes Problem. Es geht um die alltägliche Konfrontation und die Botschaft der Täter: ‚Ihr gehört nicht dazu.‘ Wir beobachten diese Kontinuität jüngst bei den rassistischen, muslimfeindlichen Posteinwürfen in Lobeda und Winzerla, aber auch bei den Versammlungen der sogenannten Coronaleugner:innen, bei denen es auch zu Angriffen gegen die protestierende Zivilgesellschaft kommt. Dagegen hilft: Hinsehen, Intervenieren, Solidarität zeigen. Niemand darf mit rechter, rassistischer, antisemitischer Gewalt allein bleiben. Sie geht uns alle an“, erklärt […]

Einladung und Tagesordnung des 1. Runden Tisches für Demokratie 2022 am 07.02.2022, 17-19 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Engagierte,

wir möchten Sie herzlich zur ersten Sitzung des Runden Tisches für Demokratie in diesem Jahr einladen, die am Montag, dem 07.02.2022 von 17:00 bis 19:00 Uhr im online-Format als Zoom-Meeting stattfindet. Die Einladung finden Sie hier: Einladung und Tagesordnung RT

Unter folgendem Link gelangen Sie am 07.02.2022 ab 16:45 Uhr in den Konferenzraum:

https://us02web.zoom.us/j/82803678900

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Für eine solidarische und weltoffene Stadt – Offener Austausch digital am 28.01.22

Die für diese Woche geplanten Treffen zum Offenen Austausch entfallen aufgrund der aktuellen Situation rund um die Pandemie.
Für den 28.01.2022, ab 17 Uhr haben wir stattdessen einen digitalen Austausch geplant.
Erneut werden wir dabei auch von einem Übersetzer (Arabisch) unterstützt.
Link zum Zoom-Raum: https://us02web.zoom.us/j/85475178711
Anmeldung unter: buero@kokont-jena.de

1. Runder Tisch für Demokratie 2022: Kein Schlussstrich – Erwartungen der Jenaer Zivilgesellschaft an die weitere Aufarbeitung des NSU-Komplex

Am 9. November ist die auf Initiative der Stadt Jena, JenaKultur, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft durchgeführte Veranstaltungsreihe „Kein Schlussstrich! Jena und der NSU-Komplex. Eine stadtgesellschaftliche Auseinandersetzung“ zu Ende gegangen.

Zugleich fanden in Jena aber auch zahlreiche Veranstaltungen statt, die aus verschiedenen Gründen nicht Teil der Veranstaltungsreihe waren. Sie wurden im Wesentlichen von Akteur*innen der Jenaer Zivilgesellschaft organisiert, die sich seit Jahren intensiv mit dem NSU-Komplex auseinandersetzen.

Deutlich wurde, dass in Jena die Auseinandersetzung mit den Taten, dem gesellschaftlichen Umfeld und den Folgen des NSU-Komplex auch zehn Jahre nach der Selbstenttarnung noch immer am Anfang steht. Es gilt nun die deutlich gewordenen Probleme und Leerstellen zu benennen und einen weiteren Plan zur Bearbeitung zu entwickeln. Weiterhin stellt sich die Frage, welche konkreten Schlüsse und Konsequenzen aus der bisherigen „stadtgesellschaftlichen Auseinandersetzung“ gezogen werden müssen, da es keinen Schlussstrich geben darf.

Der Jenaer Runde Tisch für Demokratie […]

Einladung zum Offenen Austausch – Für eine solidarische und weltoffene Stadt

In den letzten Monaten kam es wiederholt zu muslimfeindlichen Posteinwürfen und Anfeindungen. Gemeinsam wollen wir überlegen, was wir gegen diese rassistischen Angriffe und für eine solidarische und weltoffene Stadt tun können.

Mittwoch, 17.11. 15 – 18 Uhr: KuBus Lobeda West
(Theobald-Renner-Str. 1a)

Montag, 22.11. 15 – 18 Uhr: Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Winzerla (Anna-Siemsen-Str. 29)

Montag, 13.12. 15 – 18 Uhr: Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Winzerla (Anna-Siemsen-Str. 29) – entfällt

Mittwoch, 15.12. 15 – 18 Uhr: KuBus Lobeda West
(Theobald-Renner-Str. 1a) – entfällt

(Bei allen Veranstaltungen gilt die 2G plus Regel.)

Klang der Stolpersteine am Enver-Şimşek-Platz

 

Im Rahmen des Klang der Stolpersteine wurde am 09. Novemver auch am Enver-Şimşek-Platz in Winzerla der Opfer der Reichspogromnacht vor 83 Jahren gedacht.

Thema waren aber auch der NSU-Komplex und die Antimuslimischen Posteinwürfe der letzten Monate.
Pastorin Friederike Costa von der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde verlas als Organisatorin die Namen der zehn bekannten Mordopfer des NSU.
Die diesjährige Preisträgerin des Jenaer Preis für Zivilcourage, Susanne Kirchmeyer, verwies auf die Verantwortung die aus der deutschen Geschichte heute folgt.
Markus Meß vom Stadtteilbüro Winzerla wies eindrücklich darauf hin, dass das Kerntrio des NSU aus Winzerla kam und betonte, dass vor diesem Hintergund die rassistischen Übergriffe der letzten Monate besonders erschreckend sind.
Der Ortsteilbürgermeister Friedrich-Wilhelm Gebhardt bekräftigte in seinem Wortbeitrag den Wunsch neben dem Platz auch die Haltestele in Enver-Şimşek umzubennen. Er brachte sein Bedauern zum Ausdruck, dass sich im Ortsteilrat auch Vertreter demokratischer Parteien gegen eine Umbenennung ausgesprochen haben, stellte […]