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Projektarchiv
Bericht zum "1. Courage - Cup"

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"1. Courage-Cup in Lobeda" vom 13.-15.August 2010

Während der spannende und interessante Vortrag von Christoph Ruf am Freitagabend noch unter dem Motto "Pech für den, der nicht da war" stand, zeigte der Samstag , dass Fußball als Angebot, trotz schlechtem Wetters, viele Interessierte zieht.
Trotz vieler Regenwolken fanden sich 10 Mannschaften aus ganz Jena und Nicaragua am Samstag vormittag auf den Streetsocceranlagen neben dem KuBuS ein.
Verbissen aber fair wurde hier um den "1. Courage Cup" gespielt.
In der Mittagspause nahmen von den über 50 Teilnehmerinnen auch fast alle an den drei Workshops des Vereines Hintertorperspektive zu den Themen: Integration, Zivilcourage und Rassismus teil. Dieser Teil des Turnieres war auf 1,5 Stunden angesetzt, aber aufgrund der aktiven Mitarbeit der Teilnehmerinnen, den vielen Redebeiträgen, konnte das Turnier erst nach fast drei Stunden fortgesetzt werden.
Letztlich setzte sich, in einem spannenden Finale der Rote Stern Bucha gegen die 2. Mannschaft der Fußbrothers durch und sicherte sich den "1. Courage Cup".
Das für Sonntag geplante Zivilcourage-Impulstraining musste leider kurzfristig abgesagt werden.

Das Ziel dieses Projektes war es verschiedene Kulturen zusammenzubringen, die Teilnehmer für Themen, wie Integration, Zivilcourage und Rassismus in allen Lebenslagen zu sensibilisieren und darüber aufzuklären.
Dieses Ziel wurde erreicht und schon jetzt steht fest: 2011 spielt man um den "2. Courage Cup"!

Presseschau:

 

 

 

 

 

 

 

Fotogalerie:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
"1. Courage-Cup in Lobeda"

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Copa Courage 13.08. -15.08. 2010

Fußball, Workshops, Vorträge, Zivil-Courage-Impulstraining

Der 1. Courage-Cup in Lobeda im Rahmen des Copa Courage ist eine Einladung zu einem interkulturellen, soziokulturellen Projekt für Jugendliche und erwachsene Bewohner Jenas an drei Tagen im und um den KuBuS in Lobeda-West.

Das 3-Tage Programm

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OB Albrecht Schröter ruft die Jenaer auf

... gegen Nazisfestival "Rock für Deutschland" in der Nachbarstadt Gera zu protestieren.

"Viele Jenaerinnen und Jenaer sollten am Samstag, 10. Juli, nach Gera fahren, um dort gegen das geplante Neonazi-Fest zu protestieren“, sagte Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter. Die Nachbarstadt brauche Hilfe an diesem Tag. „Wenn sich die Bürger der verschiedenen Kommunen immer dort solidarisch unterstützen, wo Naziveranstaltungen stattfinden, können sie es gemeinsam schaffen, dass den Neonazis der Spaß daran vergeht, in den Städten Mitteldeutschlands aufzutreten“, so der OB. Wieder mal werden in Gera Neonazis erwartet, die dort ihr Fest „Rock für Deutschland“ abhalten wollen. Bereits im vergangenen Jahr beteiligten sich Jenaer Bürger an der Gegendemonstration in Gera. „Ich bin der Überzeugung, dass im Kampf gegen Neonazis eine neue Qualität erreicht werden kann, wenn sich Kommunen auf den Weg machen, um sich gegenseitig zu unterstützen“, sagte Albrecht Schröter. Interessenten für eine Teilnahme an den Protestaktionen in Gera melden sich bitte an unter anreise@aktionsnetzwerk.de, das Aktionsnetzwerk organisiert eine gemeinsame Busfahrt.

 
Geras Stadtoberhaupt darf nicht zu Protest gegen NPD aufrufen

Das Verwaltungsgericht Gera hat dem Geraer Oberbürgermeister Norbert Vornehm (SPD) verboten, zu Gegendemonstrationen gegen eine am 10. Juli in der Stadt geplante Neonazi-Veranstaltung aufzurufen. Das Gericht gab am Mittwoch einem Eilantrag der NPD auf Unterlassung statt. Darin hatte sich die Partei gegen einen Aufruf Vornehms im Amtsblatt von Gera vom 25. Juni gewandt, in dem Vornehm in seiner Eigenschaft als Stadtoberhaupt die Bürger zu friedlichem Protest gegen die Veranstaltung aufgerufen hatte. "Man kann nicht als Versammlungsbehörde eine Demonstration genehmigen und zugleich zu Gegenaktionen aufrufen", erläuterte der Sprecher des Verwaltungsgerichts, Bernd Amelung, das Urteil. Ein Oberbürgermeister habe die Entscheidungen der Versammlungsbehörde zu verantworten und müsse sich an das Neutralitäts- und Sachlichkeitsgebot halten.

Amelung betonte zugleich, dass ein Oberbürgermeister durchaus als Privatperson oder Stadtratsmitglied im Sinne der freien Meinungsäußerung zu solchen Gegendemonstrationen aufrufen darf - jedoch nicht in seiner Eigenschaft als Stadtoberhaupt.

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10.07.2010 Jena fährt nach Gera

 
JG wird 40 - wir gratulieren!

Veranstaltungshinweis

29.06.- 04.07.   Werkstatt 2010

Vor 40 Jahren versammelten sich erstmals junge Menschen, die kritisch gegenüber dem Staat, der Gesellschaft, der Kirche und mit sich selbst umgingen in der Jenaer Johannisstaße. Der Staat war damals die DDR, die Mentalitäten haben sich gewandelt, aber immer noch treffen sich in der JG Jugendliche außerhalb des Rasters "gewöhnlich".  Die Johannisstraße 14 bot jungen Zweiflern Raum zur Besinnung, zum Feiern und Tanzen, Beten, Streiten und Nachdenken  ...  sie tut es bis heute.

Kritsiche Auseinandersetzung mit Politik, Staat, Glaube und Gesellschaft und der Kampf gegen Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft hat sich die Junge Gemeinde auf die Fahnen geschrieben. Anlässlich der jährlich stattfindenden Werkstatt - die 5. Jahreszeit in der Johannsistraße -  werden 40 Jahre JG-Stadtmitte eine ganze Woche lang mit viel Musik, Theater, Sport, Kunst aber auch krtischer Diskussionen gefeiert.

Programm und Informationen hier

 

 
Ein Dorf wehrt sich gegen NPD Landesparteitag

Der Landesparteitag der NPD-Thüringen findet am 26. Juni in Kirchheim statt. Die 800-Seelen-Gemeinde Kirchheim hat sich seit Anfang 2009 zu einem beliebten Anlaufpunkt für Neonazis aus ganz Deutschland entwickelt. Daher ist es keine Überraschung, dass die Thüringer NPD ihren Landesparteitag 2010 am 26. Juni in der örtlichen „Erlebnisscheune“ durchführen wird, schließlich nutzte sie das Gebäude in den vergangenen Monaten häufiger für Veranstaltungen. Laut Informationen der „Mobilen Beratung für Demokratie – gegen Rechtsextremismus in Thüringen“ (Mobit) führten Neonazis in diesem Jahr bereits acht Veranstaltungen – im vergangenen Jahr waren es rund fünfzehn – in der sich in Privatbesitz befindenden Lokalität durch. Zuletzt tagte dort Ende Mai die „größte rechtsextreme kulturpolitische Vereinigung“ (Netz gegen Nazis) Deutschlands, die „Gesellschaft für freie Publizistik“.

„Bündnis gegen Rechtsextremismus“ gegründet

An das zu erwartende Polizeiaufgebot zum Landesparteitag dürften sich die Einwohner Kirchheims mittlerweile gewöhnt haben, was nicht heißt, dass sie den braunen Spuk in ihrer Gemeinde tatenlos hinnehmen. Als im vergangenen Jahr klar wurde, dass der Betreiber des „Hotels romantischer Fachwerkhof“ – zu dem die „Erlebnisscheune“ gehört – immer wieder an Neonazis vermietete, gründete sich ein „Bündnis gegen Rechtsextremismus“ (BgR), das auf einen großen Rückhalt in der Bevölkerung bauen kann. So schaffte es das „BgR“ auf einer der vergangenen Gegenproteste fast 300 der 800 Einwohner gegen die ungebetenen braunen Besucher zu mobilisieren.

 
AUFMUCKEN GEGEN RECHTS 24.06.2010

Immer häufiger versuchen Neonazis ihre Großveranstaltungen in Thüringen durchzuführen, im besten Fall kann dies verhindert werden. Doch auch in der gesellschaftlichen Mitte ist rechtes Gedankengut weiter auf dem Vormarsch und droht dort akzeptiert zu werden. Bestes Beispiel dafür ist die „Aktion Schulhof-CD“,mit der die NPD besonders Jugendliche mit ihren menschenverachtenden, rassistischen und antisemitischen Parolen ködert. Es gilt, diesen Entwicklungen etwas entgegen zu setzen und die Neonazis und ihre Polemik zurückzudrängen. Deshalb veranstaltet Linksjugend [’solid] Jena das jährliche Konzert „Aufmucken gegen Rechts“ mit regionalen und überregionalen Bands. Die Veranstaltung beginnt 19:00 im Rosenkeller. Mit am Start sind: LOST MINDS       BAD PUNCHLINE        ASTROHEAD         RELIVE YOUR FALL


 
Proteste in Pößneck am 12.06.2010

 am 12.06.2010 wird die rechtsextreme Szene Thüringens erneut das Örtchen Pößneck heimsuchen. Unter dem Motto: "Die Demokraten bringen uns den Volkstod – Stoppen wir sie!" wollen Neonazis am 12.06.2010 den 9. Thüringentag der Nationalen Jugend" feiern. In Pößneck sind gleich mehrere Protestaktionen geplant. Neben zwei Demonstrationen wird, es ein öffentliches Podium zu Courage geben, ein großes Kinderfest, politische Kundgebungen, Sambarythmen und ein Trillerpfeifenkonzert. Für die richtige Proteststimmung am Kungebungsort werden außerdem zwei Bands sorgen. Der Aktionstag gegen den braunen "Thüringentag" startet 10:00 auf dem Markt in Pößneck. Mehr Inormationen gibt es hier

KoKont ruft alle Jenaer auf, die Proteste am 12.06.2010, in Pößneck zu unterstützen.

 

 
Flutlicht-Festival 2010

 

 

 

Unter dem Slogan "Kickt die Mauer aus dem Köpfen" findet von 11.06 -13.06.2010 wieder das “Flutlicht” der Hintertorpersektive e.V., einem Verein für integrative Arbeit, in Kooperation mit KoKont, statt. Im Mittelpunkt des Festivals steht die interkulturelle Verständigung und der friedliche Protest gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, gegen Rassismus und Rechtsextremismus weit über den Sport hinaus. Das Flutlicht im Jenaer Paradies mit Vorträgen, Workshops, einem Fußballturnier und jeder Menge Konzerten wirbt für Toleranz, Integration, Freiheit und Verständigung – im Fußball und überall. Legendär sind mittlerweile auch die Flutlicht Aftershowparties in der Rose und im Kassablanca.

Als eine an alle Bürger Jenas gerichtete Versammlung inklusive buntem Kinderprogramm wird selbstverständlich kein Eintrittsgeld erhoben. Infomationen und das 3-tägige Programm gibts auf der Homepage des Flutlicht-Festivals

 
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